ICH BIN
weder Therapeutin, Beraterin oder Coach.
ICH BIN.
In dieser Präsenz
BIN ICH
erinnernd geführt.

Wachflüstern

ein hervorholendes Anstimmen unversöhnter und in Handlungsmustern eingetrockneter Emotionalfelder

Herzlich Willkommen.

Das Lesen des folgenden kleinen Wort~Geländers nimmt etwa 4 bis 5 min Zeit. Es könnte dich berühren.

Schön, dass du da bist.

Gefühle sind Flüsse.

Sie wollen fließen dürfen. Unsere Angst vorm Fühlen hindert uns auch daran, unser Leben so zu verkosten, dass wir ihm all das abgewinnen können, was es uns in Einladungen auslegt.

Erlauben wir uns, wieder zu fühlen und emotionale Re~Aktionen zu erkennen, als noch an Vergangenheit gebundenes Empfinden. Es verschafft sich in emotionalem Unfrieden Gehör, damit wir uns dessen bewusstwerden und uns nur dann auch hinfühlend versöhnen können.

In hinwendender Aufmerksamkeit (für) wahr~zunehmen, was in unserer inneren Anwesenheit fühlbar erzählt, ist kein Graben in alten Geschichten. Es ist ein Würdigen unverdauter Fühlenergie, die sich in uns bemerkbar macht, wenn wir emotionalisiert denken, sprechen oder uns zum Beispiel emotionalisiert abwenden.

Diese Auslösungen sind genau der Moment, in welchem wir die Gelegenheit haben, unsere Aufmerksamkeit vom Auslöser hin zum fühlbar Gewordenen zu verlagern und uns in einer Art innerer Rehabilitation so etwas wie Nachsorge angedeihen zu lassen. Diese inwendig widmende Nachsorge ist uns gewissermaßen auch anver~erbt. Wir kommen irgendwann in Kontakt damit und werden früher oder später nicht mehr die Augen vor dieser Fühl~verantwortung verschließen können.

Emotionales Ausagieren wird immer mehr zu gesellschaftlicher Fühlvermeidung

Es ist in unserer Gesellschaft nicht üblich, den ausgelösten Emotionen Raum zu lassen, damit sie in uns gefühlt werden können. Viel verbreiteter ist es, Emotionen auszuagieren oder sie auf Andere(s) zu projizieren. Und im Grunde genommen sind wohl die meisten von uns in genau solch einen Umgang mit emotionaler Wund~gebliebenheit hineingeboren, denn unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern hatten entweder das Bewusstsein dafür nicht in sich realisiert oder schlichtweg .. durch äußere Umstände wie Krieg und die Folgen von Krieg .. gar keine Ressourcen für innere Widmung.

Viele von uns stehen nun in sich selbst an einer Art Weggabelung. So kann es nicht weitergehen, denn zum Ausagieren und zum Projizieren von emotional eingefrorenem Fühlstress kommt auch noch das Kompensieren. Gerade in der heutigen Zeit erleben wir zunehmende Auswüchse von Kompensationszwang. An Bildschirme gefesselt oder an Süchte gegeißelt erleben wir inzwischen schon die Jüngsten.

Wir sind in einer Zeit angekommen, in der es darum zu gehen scheint, den Blindflug unserer Menschheitsfamilie zu verlassen und endlich wieder mit offenen Augen und Herzen zu leben. Dafür allerdings kommen wir nicht vorbei .. das zu fühlen, was im ErLeben gerade in uns fühlbar geworden ist.

Diese Gewordenheit in uns zu fühlen .. ist eine Bejahung an das Leben. Es wieder zuzulassen, fühlend zu erleben, was gerade in uns angestimmt wurde .. ist für die meisten von uns jedoch nicht so einfach möglich, da wir uns erst wieder damit vertraut machen müssen. Zu fühlen .. hieße nämlich für die meisten von uns, Überwältigung erleben.

Es gab häufig niemanden, der oder die uns durch unsere gerade „schlimmen“ Gefühle hindurch geholfen hat. Und so haben wir uns von unserer Fühlkraft abgewendet und an ihre Stelle rückte immer mehr Verhaltensanpassung, funktionierender Gehorsam oder aber auch rebellische Verweigerung .. was so oder so BeziehungsStresse mit sich brachte. Andere .. meist unsere Er~Zieher .. verurteilten unser Sosein, lehnten uns mit unseren „schlimmen“ Gefühlen ab .. weil sie dadurch mit ihren eigenen „schlimmen“ Gefühlen in Kontakt kamen. Die Folge war, dass wir uns selber untreu werden mussten, um nicht aus jener Bindung zu fallen, von der wir in unserem Kindsein überlebensnotwendig abhängig waren.

Beziehung – zuerst mit uns selbst

Was also kann uns in unserer Beziehungserfahrung, die ja auch vorgeburtliche Prägungen beinhaltet, helfen, uns wieder aufeinander beziehen zu können?

Uns zuerst wieder auf uns selbst beziehen!

Das, was mir da gerade passiert, geht mit einem Empfinden in mir in Resonanz. Hier beginnt die Beziehung zu unserem SoIstEsGeradeInMir. Sich darin nicht zu übergehen, zu verlassen oder zu verneinen .. ist der erste Schritt in eine Versöhnung mit uneingestandener emotional noch nicht abgeschlossener Vergangenheit. Es braucht ‚UNS‘ also dabei, von Schmerz erzählende Anteile in uns in Empfang nehmen und in einer gewissen Hege in unserer inneren Anwesenheit zu Wort kommen lassen zu können. Das geschieht durch Fühlen und inwendig verweilendes Zuhören, denn was in uns fühlend gesehen ist, hat endlich den Weg ins (Er)Leben gefunden. Und nur hier, wo es einst verleugnet werden musste, ist ein Versöhnen mit dem Erlebten möglich. Fühlen ist also eine Interaktion mit dem Leben. Es führt uns so nah an das Leben heran, dass wir nicht mehr mit ihm kämpfen. Wir hören auf, vor dem .. was uns gerade fühlbar begegnet, davonzulaufen. 

In dieser Art des Verweilens an der gerade gefühlten Enge, am gerade gefühlten Druck, an der gerade gefühlten Schwere oder Spannung .. kommen innere verletzte Anteile ‚zu Wort‘, denn Fühlen ist hier dasjenige Zuhören, auf welches diese meist kindlichen Anteile gewartet haben. 

Es kann hilfreich sein, hierbei für einige Zeit Unterstützung anzunehmen. Die Art der Unterstützung kann nicht für alle die gleiche sein, da unterschiedliche und höchst individuelle Prägungen einzuschätzen sind. Wenn schwerste Schockerfahrungen erlebt wurden, empfehle ich an dieser Stelle, sich an einen auf dem Gebiet des Schocktraumas spezialisierten Therapeuten zu wenden.
In welcher Art meine Unterstützung erfahrbar ist, führe ich >hier< näher aus.

Stimmen und Erfahrungen

Schau Dich gerne um. Schreibe oder ruf mich gerne an, so Du Fragen dazu hast.

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